Spieletest für das Spiel: FRITZE FLINK
Hersteller: Staupe-Spiele 
Preis: 8 DM
empf.Alter: 8- 
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 2000 
noch erhältlich: Nein
Autor: Reinhard Staupe
Besonderheit: 
Kategorie: Kartenspiel
Bewertungsbild Fritze Flink-Pressefoto

Für die Zusendung eines Rezensionsexemplars danken wir der Firma Staupe-Spiele recht herzlich!

Ausstattung: 31 Karten
Aufmachung: Das Spiel wird in einer kleinen Schachtel ausgeliefert. Auf den Karten findet man jeweils einen Buchstaben des Alphabets, wobei Konsonanten, die im deutschen Sprachgebrauch nicht häufig Verwendung finden (X, Y, Z, Q) ausgelassen und gegen andere Konsonanten oder Vokale ersetzt wurden.
Ziel: Es gilt, nach einer vorher vereinbarten Rundenzahl die meisten Punkte zu besitzen.
Der aktive Spieler erhält den gesamten Kartenstapel, mischt diesen gründlich und zieht sich zehn Karten, die er auf die Hand nimmt. Sollten sich nicht mindestens zwei Vokale darunter befinden, darf der Spieler erneut mischen und ziehen.
Von nun an hat er 90 Sekunden Zeit, mit Hilfe der Buchstaben Wörter zu bilden. Ein Wort muß dabei mindestens aus drei Buchstaben bestehen und im Wörterbuch zu finden sein. Kein Wort darf während der Spielrunde doppelt gelegt werden!
Hat der Spieler ein Wort ausgelegt, muß er rechts davon mit dem neuen Wort beginnen. Mindestens ein Buchstabe des Vorwortes muß dabei mitbenutzt werden und man muß mindestens einen Buchstaben neu auslegen. Die nicht benötigten Buchstaben des alten Wortes werden anschließend wieder auf die Hand genommen und können dann wieder verwendet werden.
Während der Spieler neue Wörter legt, notiert ein anderer Spieler alle gültigen Worte auf einem Blatt Papier.
Wenn die Zeit um ist, erhält der aktive Spieler für jedes gültige Wort so viele Punkte, wie Buchstaben in dem Wort vorhanden waren. Anschließend werden die Karten eingesammelt und der nächste Spieler ist an der Reihe.
Spielende: Sobald die vorgegebene Rundenzahl erreicht ist, endet die Partie und es gewinnt der Spieler mit der höchsten Gesamtpunktzahl.
Kommentar: „Fritze Flink" ist leider kein gutes Wortspiel. Es ist sehr schwierig, mehr als drei Wörter innerhalb von 90 Sekunden zu bauen, selbst wenn einem die Mitspieler dabei helfen. Dabei spielt es eher eine untergeordnete Rolle, welche und wie viele Vokale ein Spieler in seiner Kartenhand hat.
Fazit: Nicht berauschend und eher frustrierend. Kein Hit.
Wertung: Bei unseren Spielern ist „Fritze Flink" durchgefallen. Bei der Bewertung bedeutet dies 2 Punkte.

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(c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de


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