Spieletest für das Spiel: KÖNIGE DER WELLEN
Hersteller: Spielspass                
Preis: 12 Euro
empf.Alter: 6-               
Anzahl Spieler: 2-5
Erscheinungsjahr: 2007      
noch erhältlich: Ja
Autor: Christian Beiersdorf
Besonderheit:
Veröffentlichung des Berichtes: Dezember 2007
Kategorie: Würfelspiel
Bewertungsbild Könige der Wellen-Pressefoto

Für die Zusendung eines Rezensionsexemplars danken wir der Firma Spielspass recht herzlich!

Ausstattung: 1 Spielplan, 6 Wellen, 5 Spielfiguren, 5 Würfel
Aufmachung: Der Spielplan zeigt eine große Wasserfläche zwischen dem Strand und einer kleinen Insel. Es gibt keine Felder oder sonstige Markierungen.
Auf das Wasser werden sechs Wellen aus Pappe gestellt. Sie stehen in kleinen Plastikstandfüßen und zeigen eine oder zwei Würfelkombinationen. Die Wellen sind durchnumeriert und müssen von den Spielern der Reihe nach überwunden werden.
Auch die Spielfiguren sind aus Pappe und stecken in kleinen Standfüßen. Es handelt sich hierbei um die Hauptfiguren des gleichnamigen Animationsfilms.
Bei den Würfeln handelt es sich um normale Sechsseiter. Vor der ersten Partie muß man jedoch bei jedem Würfel eine Seite mit einem Muschelaufkleber versehen.
Ziel: Alle Spieler wollen die sechs Wellen überwinden und schnell die Insel erreichen.
Am Anfang stellt man die Wellen der Reihe nach zwischen Strand und Insel auf. Jeder bekommt eine Spielfigur und stellt sie an den Strand. Danach einigt man sich auf den Startspieler.
Der aktive Spieler hat drei Versuche, um die vor ihm stehende Welle zu meistern. Dazu benutzt man alle fünf Würfel. Nach jedem Wurf kann man sich entscheiden, ob man einige Würfel beiseite legt oder erneut mit ihnen wirft.
Scheitert man an der Kombination, ist der nächste Spieler am Zug. War man aber erfolgreich, darf man seine Figur zur nächsten Welle stellen und sich entscheiden, sofort weiter zu spielen oder freiwillig zu passen. Macht man weiter und versagt, muß man mit seiner Spielfigur wieder zum Ausgangspunkt des Spielzuges zurück.
Gelingt es einem Spieler, vier Muscheln zu werfen, schafft er die aktuelle Welle in jedem Fall. Bei fünf Muscheln hat man sogar noch die nachfolgende Welle überwunden.
Spielende: Wenn eine Spielfigur nach der letzten Welle die Insel erreicht, ist das Spiel vorbei.
Kommentar: Das Würfelspiel ist ein typisches Merchandising-Produkt, bei dem es keine neuartigen Spielmechanismen gibt. Das Grundprinzip ist aus Klassikern wie Yahtzee oder Kniffel abgeschaut.
Laut Anleitung sollen die Wellen in vorgegebene Stanzöffnungen gesteckt werden, die allerdings bei unserem Spielbrett nicht vorhanden sind.
Durch die Aufsteller kann man die geforderten Würfelkombinationen nicht sehr gut erkennen und muß die Wellen permanent zum jeweils aktiven Spieler drehen. Die Spielfiguren sehen zwar gut aus, kippen aber wegen dem hohen Schwerpunkt und den kleinen Standfüßen sehr leicht.
Das Spiel funktioniert in jeder Besetzung nahezu gleich gut. Die Wartezeit zwischen den Spielzügen hält sich in Grenzen. Da die Aufgaben einen ansteigenden Schwierigkeitsgrad haben, bleiben die Spieler meist bis zum Spielende dicht beisammen. Muschelsymbole wurden bei uns relativ selten geworfen, was vielleicht am veränderten Schwerpunkt des beklebten Würfels liegt.
Fazit: Ein simples Würfelspiel.
Wertung: Mit guten 2 Punkten kann „König der Wellen“ leider gar nicht überzeugen.

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(c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de


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