Spieletest für das Spiel: MIFFY HIDE & SEEK
Hersteller: Piatnik                   
Preis: 15 Euro
empf.Alter: 0,5              
Anzahl Spieler: 1-
Erscheinungsjahr: 2014      
noch erhältlich: Ja
Autor:
Besonderheit:
Veröffentlichung des Berichtes: Februar 2015
Kategorie: Aktionsspiel
Bewertungsbild Miffy Hide & Seek-Pressefoto

Für die Zusendung eines Rezensionsexemplars danken wir der Firma Piatnik recht herzlich!

Ausstattung: 1 Hase, 25 Spielkarten
Aufmachung: Der Hase wird mit Batterien betrieben und ruft in Intervallen nach dem Suchenden, wenn man ihn irgendwo versteckt hat. Dabei kann man eine von vier Sprachen wählen, in denen sich das Spielgerät melden soll.
Auf den Spielkarten sind verschiedene Objekte eines Haushalts zu sehen. Sie können als Anhaltspunkt für das Kind dienen, wo sich der Hase versteckt haben könnte.
Ziel: Das Suchspiel hat verschiedene Varianten, die sich nach der Alters- und Entwicklungsstufe des Kindes richten.
Im Einstiegsalter zeigt man dem Baby die Spielfigur und schaltet sie an. Dann versteckt man sie teilweise oder ganz unter einer Decke, die sich in Greifreichweite des Kindes befindet. Dieses soll lernen, die Decke wegzuziehen und nach Möglichkeit zur Figur zu greifen bzw. sich dorthin bewegen.
Spielende: Sobald das Kind die Figur gefunden hat, endet der Suchvorgang.
Kommentar: In der zweiten Variante sucht man sich einige Gegenstände, in denen man die Figur verstecken kann oder hinter die man die Figur stellt, ohne daß sie gleich sichtbar wird. Diese Gegenstände werden mit etwas Abstand vom Kind auf dem Boden ausgebreitet. Wenn sich das Kind weggedreht hat, versteckt man den Hasen in oder an einem Gegenstand. Das Kind soll sich dann zu den Gegenständen bewegen und nach dem Tier suchen.
Das Spiel für etwas größere Kinder wird mit den Karten gespielt. Zunächst schauen sich die Eltern die Motive der Karten an und suchen die Karten heraus, die sich nicht im Haushalt befinden oder nur schwer erreichbar sind. Dann werden die restlichen Karten gemischt und verdeckt auf einem Tisch abgelegt. Während das Kind sich die Augen zuhält, zieht der versteckende Spieler drei Karten und sucht sich einen der abgebildeten Orte aus, bei dem er den Hasen versteckt. Nach dem Verstecken werden dem Kind die Bilder auf den Karten gezeigt und es beginnt mit der Suche, während das Spielgerät immer mal wieder nach ihm ruft.
„Miffy Hide & Seek“ ist ein schönes Spielzeug, bei dem die Kinder das Finden von Gegenständen lernen können. Überraschenderweise funktioniert das Spielgerät tatsächlich schon bei Babys, die nach kurzer Zeit merken, wo unter der Decke sich etwas versteckt und Geräusche von sich gibt, um es dann mit forderndes Gesten von den Eltern haben zu wollen oder sich irgendwann durch Rollen und Robben zum Hasen selbst aufzumachen.
Später kann das Spielzeug die Eltern beim Verstecken entlasten und für viel Spaß in der Wohnung sorgen. Selbst mit mehreren Kindern ist das Spielen kein Problem, denn alle laufen und suchen dann nacheinander oder im Team zusammen.
Das Hase ist sehr robust und macht einen gut verarbeiteten Eindruck. Der einzige ärgerliche Punkt ist dabei der Schalter um An- und Ausschalten, weil dieser gleichzeitig auch die Sprache steuert, in der gespielt wird. Neben Deutsch ist noch Tschechisch, Slowakisch und Ungarisch im Angebot. Da man jedoch in der Regel die Sprache des Gerätes nicht wechseln wird, wäre eine Sprachauswahl mit einem Schalter im Batteriefach sicherlich die beste Variante gewesen. Die Kinder spielen nämlich gerne an diesem Schalter herum und so quatscht das Spielgerät auch munter in diesen Sprachen.
Die Karten zeigen verschiedene Motive in einem Haushalt und auch, wenn man nicht alle Gegenstände in einem Raum oder einer Etage hat, gibt es in der Regel reichlich Auswahl, wo man etwas verstecken kann und welche Hinweise in Form von Karten man dann auslegt.
Fazit: Ein schönes Versteckspiel für die ganz Kleinen.
Wertung: Mit 5 Punkten überzeugt „Miffy Hide & Seek“ nicht nur die Eltern, sondern ist auch bei den Kleinen ein gern genommenes Spielzeug mit Spiel-Option.

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(c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de


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