Spieletest für das Spiel : OUTBURST
Hersteller: Parker 
Preis: 80 DM 
empf.Alter: Erwachsene
Anzahl Spieler: 2- 
Erscheinungsjahr: 1988
noch erhältlich: Ja
Autor: Brian Hersch
Besonderheit:
Kategorie: Kommunikationsspiel 
Bewertungsbild Outburst-Foto

Ausstattung: Spielbrett, 2 Setzsteine, Stift, 300 Fragekarten, 1 Sanduhr, 6 Chips, 3 Spezialwürfel (1 grüner mit den Werten 1-3 und zwei schwarze mit den Werten 1-5), 1 Dekoder
Aufmachung: In der relativ kompakten Verpackung befinden sich Einschübe für die großformatigen Karten. In einem kleinen Fach haben die restlichen Utensilien Platz. Der Spielplan zeigt eine Rennbahn mit gleich vielen Feldern auf beiden Bahnen. Die Figuren und Chips sind einfach und stellen nichts Besonderes dar.
Ziel: Bei diesem Teamspiel gilt es, aus einem vorhandenen Oberbegriff 10 inhaltliche Begriffe, die unter dieser Karte stehen, zu erraten. Entsprechend weit setzt man dann die Spielfigur vorwärts.
Zu Beginn erhält jedes Team drei Chips und einen Spielstein. Das erste Team würfelt mit allen drei Würfeln, um die Modalitäten des Bonus zu klären. Die schwarzen Würfel geben dabei die Position des Begriffes an, welcher einen Bonus gibt, während der grüne Würfel die Anzahl der Bonuspunkte verrät. Nun wird eine Karte vom gegnerischen Team gezogen und der Oberbegriff vorgelesen. Akzeptiert das aktive Team diesen Begriff nicht, geben sie einen ihrer Chips ab und bekommen eine neue Karte. Diese muß dann allerdings gespielt werden.
Das passive Team ist nach der Raterunde an der Reihe und muß den vorher abgelegten Begriff spielen, eine Ablehnung ist hier nicht mehr möglich.
Während des Spieles wird die Sanduhr umgedreht und nun können die aktiven Spieler Begriffe sagen. Sind sie auf der Karte verzeichnet, so werden sie am Rand des Dekoders mit einem wasserlöslichen Stift markiert. Nach Ablauf der Zeit werden alle Begriffe vorgelesen, pro erratenem Begriff gibt es einen Punkt, ggf. zuzüglich der Bonuspunkte. Dann wechselt das Team.
Spielende: Wenn ein Team 60 Punkte erreicht hat, dann hat es gewonnen.
Kommentar: "Outburst" ist ein ideales Party-Spiel, kurzweilig und witzig. Viele Begriffe sind schwer zu erraten, aber einige Punkte gibt es fast immer. Besonders gemein sind die abwegigen Begriffe unter Punkt 9 oder 10, da sie manchmal fast gar nichts mit dem Oberbegriff im eigentlichen Sinne zu tun haben (wohl aber im übertragenen Sinne). Mit den Karten fällt oder siegt so ein Spiel, diese hier (und die des optionalen Erweiterungssets) sind durchweg gut und ohne Fehler.
Fazit: Trotz des hohen Preises ist es eine lohnenswerte Investition, vor allem, weil man in Teams spielt, die unbegrenzt hoch sein können. Mittlerweile ist "Outburst" in einer zweiten Edition erschienen, in der der Stift sowie der Dekoder gegen einen neuen Dekoder getauscht wurden, bei dem durch Verschieben von Stiften die richtigen Antworten markiert werden. Auch hierfür gibt es bereits den Erweiterungssatz (die Kartengröße ist beim neuen Outburst kleiner...).
Wertung: Ich gebe dem Spiel 5 Punkte. Es macht Spaß, sich durch die einzelnen Begriffe zu wühlen, vor allen Dingen in größeren Gruppen, da jeder meist ein paar Antworten kennt.

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(c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de


Outburst-Pressefoto

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