Spieletest für das Spiel: PAARI
Hersteller: MB 
Preis: n.b.
empf.Alter: 8- 
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 1985 
noch erhältlich: Nein
Autor: 
Besonderheit: 
Kategorie: Kartenspiel
Bewertungsbild Paari-Foto

Ausstattung: 1 Spielbrett, 52 Karten
Aufmachung: Das Spiel ist in einer kleinen Mitbringschachtel untergebracht. Das Brett besteht dabei aus insgesamt acht Ablageflächen für Spielkarten, die paarweise angeordnet sind. Die Spielkarten haben Zahlenwerte von 0-10, wobei es noch einige Regenbogen- und X-Karten gibt. Das Design ist schlicht und funktionell.
Ziel: Die Spieler versuchen in mehreren Durchgängen 100 Punkte zu sammeln.
Zu Beginn der Partie setzt sich jeder vor ein Paar der Ablageflächen des Spielbretts. Dann werden die Spielkarten gründlich gemischt und an jeden Spieler sechs Karten ausgegeben. Zwei dieser Karten wählt jeder und legt sie offen auf seine beiden Ablagen. Danach einigt man sich auf die Spielreihenfolge.
Der aktive Spieler darf in seinem Zug eine Handkarte abwerfen. Diese kann auf eine andere bereits ausliegende Karte (im eigenen Bereich oder bei Mitspielern) gelegt werden, sofern dadurch ein Paar gebildet wird. Ein Paar kann immer nur zwischen den beiden benachbarten Spielkarten eines Spielers entstehen und besitzt entweder die gleiche Farbe oder die gleiche Ziffer.
Kann oder will ein Spieler keine Karte ablegen, zieht er vom Reststapel eine Karte nach, die er sofort ausspielen darf, wenn er dies wünscht und wenn dadurch ein Paar gebildet werden kann.
Anschließend ist auf jeden Fall der folgende Spieler am Zug.
Die Regenbogen-Karten sind Joker. Sie können immer abgelegt werden und bilden ein Paar. Diese Karten werden auch eingesetzt, um eine X-Karte zu neutralisieren.
Auch die X-Karten darf man auf beliebige Karten legen. Sie blockieren dann die beiden Ablagefelder so lange, bis ein Joker auf das korrespondierende Feld des X gelegt wird. Wenn beide Felder eines Spielers mit X-Karten belegt sind, genügt trotzdem eine Jokerkarte, um die Sperrung aufzuheben.
Um einen Durchgang zu beenden, muß ein Spieler seine letzte Spielkarte ablegen und dann auf seinen beiden Ablagefelder insgesamt mehr oder zumindest gleich viele Punkte haben als jeder andere Mitspieler auf seinen Ablagefeldern. Zahlenkarten zählen dabei entsprechend ihren Ziffern, X- und Regenbogenkarten haben keinen Wert. Der Spieler erhält dann 10 Siegpunkte und dazu alle Punkte, die die Mitspieler als Zahlenkarten noch besitzen.
Spielende: Wer nach mehreren Runden 100 Punkte erreicht, gewinnt die Partie.
Kommentar: ĄPaari" funktioniert in jeder Besetzung etwa gleich gut. Da man selbst bei zwei Spielern schon vier Ablagemöglichkeiten besitzt, kommt es selten vor, daß ein Spieler nicht legen kann. Allenfalls zum Schluß kann es vorkommen, daß ein Spieler eine Karte nehmen muß. Bei mehr Personen ist das Ablegen noch einfacher und auch das Schlußmachen gestaltet sich nicht sehr viel schwieriger. Eine Partie ist in 30 Minuten gespielt.
Fazit: Ein Kartenspiel ohne Höhen und Tiefen.
Wertung: Bei uns kam ĄPaari" nur auf 3 Punkte. Es funktioniert, ist aber auf Dauer nicht interessant genug.

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(c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de


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