Spieletest für das Spiel : RINGEL-RANGEL
Hersteller: Haba 
Preis: 55 DM 
empf.Alter: 4- 
Anzahl Spieler: 2-4 
Erscheinungsjahr: 1993
noch erhältlich: Nein
Autor: Geni Wyss 
Besonderheit: Sonderpreis Kinderspiel des Jahres 1993 
Kategorie: Aktionsspiel 
Bewertungsbild Ringel Rangel-Foto

Ausstattung: 1 Spielplan, 3 Äste, 24 Spielfiguren, 20 Bälle
Aufmachung: Der Spielplan ist komplett aus Holz und zeigt ein Stück Garten mit sechs farbigen Ringen. Dazu können noch drei Äste in vorgefertigte Löcher gesteckt werden. Die Spielfiguren aus Holz sind Schildkröten nachempfunden, als Bälle hat man runde Scheiben mit verschiedenfarbigen Aufdrucken verwendet.
Ziel: Jeder Spieler entscheidet sich am Anfang für eine Ballfarbe. Danach mischt man die Bälle verdeckt und verteilt sie gleichmäßig auf dem Spielplan. Erst jetzt werden sie aufgedeckt. Nun werden noch die Schildkröten gemischt und in zwei Stapeln neben das Spielfeld gelegt. Auf Wunsch kann man die Partie schwieriger gestalten, wenn man einen bis drei Äste beim Spielaufbau mit einbringt. Diese liegen dann an bestimmten Stellen und können sich um die eigene Achse drehen.
Wenn man an der Reihe ist, sucht man sich eine der beiden Schildkröten von den Stapeln aus und legt sie an den Spielfeldrand auf den gleichfarbigen Startplatz. Von dort aus muß sie mit einem Finger auf den gleichfarbigen Ring geschoben werden. Es dürfen andere Schildkröten und Bälle geschubst werden, aber das Herunterschubsen bringt Minuspunkte. Erst wenn die Schildkröte ihr Ziel erreicht hat, endet der Zug des Spielers und der nächste ist an der Reihe.
Fallen Tiere oder Bälle vom Spielbrett, muß sie der Spieler an sich nehmen und aufbewahren. Bei Bällen in gegnerischer Farbe muß man zusätzlich noch eine Schildkröte vom Feld nehmen, die die gleiche Farbe besitzt.
Jede Schildkröte und jeder fremde Ball zählen am Schluß jeweils einen Strafpunkt. Gelingt es einem Spieler fehlerfrei zu schieben, darf er am Ende seines Zuges einen Ball wieder auf das Spielfeld legen.
Spielende: Sind alle 24 Schildkröten von den Stapeln auf das Spielfeld gelangt, ist die Partie beendet. Gewinner wird derjenige, der am wenigsten Strafpunkte besitzt.
Kommentar: Ringel-Rangel ist ein sehr schönes Spiel, da den Kindern hier beigebracht wird, vorsichtig zu agieren und aufzupassen, was das Schieben für Kettenreaktionen auslöst. Gerade im fortgeschrittenen Spiel mit Baumstämmen lernen die Kinder das vorausschauende Denken.
Fazit: Ein gutes Spiel in hervorragender Ausstattung.
Wertung: Diesem Kinderspiel-Hit können wir ruhigen Gewissens 5 Punkte geben.

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(c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de


Ringel Rangel-Pressefoto

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