Spieletest für das Spiel: WASSERRATTEN IN SICHT
Hersteller: Haba                      
Preis: 20 Euro
empf.Alter: 4-99             
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 2012      
noch erhältlich: Ja
Autor: Carmen Löpmann, Thorsten Löpmann
Besonderheit:
Veröffentlichung des Berichtes: Oktober 2012
Kategorie: Würfelspiel
Bewertungsbild Wasserratten in Sicht-Pressefoto

Für die Zusendung eines Rezensionsexemplars danken wir der Firma Habermaaß recht herzlich!

Ausstattung: 1 Spielfigur, 1 Boot, 32 Leuchtturmscheiben, 8 Abschlußleuchten, 9 Inseln, 8 Meereskarten, 2 Spezialwürfel
Aufmachung: Die Spielfigur ist aus Holz und wurde bedruckt. Sie zeigt ein niedliches Walroß als Leuchtturmwärter in Matrosenkluft. Das kleine Boot mit Stoffsegel ist ebenfalls aus Holz gefertigt.
Um die Leuchttürme zu bauen, gibt es verschiedenfarbige Scheiben im Spiel. Oben auf einem Turm wird schließlich eine kleine Abschlußleuchte plaziert. Auch bei diesen Leuchten handelt es sich um Holzscheiben.
Neben der zentralen Hauptinsel gibt es noch acht Inseln für die Spieler. Jede Insel verfügt im Zentrum über eine Aussparung, in die man die Leuchtturm-Scheiben legen kann. Am Rand der Inseln stehen die Farben, die der Leuchtturm dabei haben muß. Die Meereskarten dienen als Lauffelder für das Schiff, welches mit den Wasserratten die zentrale Insel erreichen will. Motor im Spiel sind zwei Spezialwürfel, die neben den Farben der Leuchtturmscheiben auch ein Schiffssymbol zeigen.
Ziel: Die Spieler versuchen gemeinsam, die Leuchttürme fertigzustellen, bevor das Schiff mit den Ratten die Hauptinsel erreicht.
Zu Beginn legt man die Hauptinsel in die Tischmitte. Danach bildet man mit den Meereskarten einen Pfad, an dessen Ende das Schiff aufgestellt wird. Die Spieler erhalten jeweils einige Leuchtturm-Inseln, die sie offen vor sich ablegen. Die Spielfigur wird dann auf eine besonders markierte Insel gestellt. Dieser Spieler beginnt die Partie.
Der aktive Spieler wirft beide Würfel einmal. Zeigen sich dann ein oder zwei Schiffs-Symbole, wird das Boot um eine Position in Richtung Hauptinsel bewegt. Danach nimmt sich der Spieler aus dem allgemeinen Vorrat noch die entsprechenden Leuchtturm-Scheiben und kann diese eventuell bei sich anlegen oder an Mitspieler verschenken.
Befindet sich noch kein Leuchtturm-Segment auf einer Insel, darf der Spieler mit einem beliebigen Segment einer der beiden benötigten Farben beginnen und damit das Fundament bilden. Existiert bereits ein Fundament, müssen neue Scheiben immer abwechselnd gestapelt werden. Wenn ein Leuchtturm vier Scheiben hoch ist, wird er automatisch mit einer Abschlußleuchte komplettiert.
Kann ein Spieler eine Scheibe auch nicht verschenken, wird sie wieder in den Vorrat gelegt und man bewegt die Spielfigur statt dessen um eine Insel im Uhrzeigersinn. Erreicht die Figur die Startinsel erneut, darf der aktive Spieler zu Belohnung eine beliebige Leuchtturmscheibe aus dem Vorrat nehmen und bei sich verbauen.
Spielende: Alle haben gemeinsam gewonnen, wenn die Leuchttürme fertiggestellt wurden, bevor das Schiff die Hauptinsel erreicht.
Kommentar: Das Würfelprinzip dieses kooperativen Spiels ist bereits hinlänglich bekannt und wurde in duzenden Spielen bereits verwendet. Bei „Wasserratten in Sicht“ ist allerdings die Ausstattung sehr schön und stimmungsvoll. Dies liegt zum Einen an den guten Illustrationen von Charlotte Wagner, andererseits auch an der niedlichen Idee mit dem Leuchtturm-Bau. So entsteht nach und nach eine kleine Insellandschaft mit vielen Leuchttürmen, was ein schönes Bild auf dem Tisch ergibt.
Das Spiel funktioniert in jeder Besetzung, wobei man bei drei Personen nur mit sechs Leuchtturm-Inseln spielt und es hier einfacher ist, die Partie für sich zu entscheiden.
Das Material ist von gewohnt guter Qualität und auch die Regel wurde sauber ausgearbeitet, so daß keine Fragen offen bleiben.
Fazit: Ein nettes kooperatives Würfelspiel nach bewährtem Schema.
Wertung: Mit 4 Punkten gefällt Kindern der Leuchtturmbau-Wettbewerb sehr gut.

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(c) Claudia Schlee & Andreas Keirat, www.spielphase.de


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