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Cant Stop

Schau' mal, wer da klettert

VerlagAutorSpielerAlterSpieldauerPreis
Parker Sid Sackson 2-4 ab 8 Jahren 15 Minuten OOP 

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Spielziel:

Versuchen wir doch einfach mal 4 Würfel zu überlisten und dem Glück ein Schnäppchen zu schlagen. Aber nicht nur das Glück ist unser Gegenspieler, wir spielen auch gegen uns selber, denn jeder hat so einen inneren Schweinehund, der einen immer weiter spielen läßt. Diesen gilt es zu überwinden und das ist höllisch schwer. Und wenn das Spielziel auch nur fordert, 3 Spielreihen als erster dicht zu machen, so klingt das wenig, ist jedoch ungleich mehr. Aber schauen wir doch einfach mal, wie das alles vor sich gehen soll.

Ablauf:

Schnappen wir uns also die 4 Würfel, die ganz unverfänglich in der Spieleschachtel liegen und machen das, was ein jeder Mensch machen würde, der irgendwo 4 Würfel findet - wir würfeln. Aus diesen 4 Würfeln bilden wir nun 2 beliebige Paare und somit auch 2 Zahlensummen. Jeder dieser Summe entspricht eine der 11 Reihen auf dem Spielplan, die von außen nach innen immer länger werden und unterschiedlich viele Zwischenstationen aufweisen. Mit den 3 neutralen Markierungssteinen, steigt kann man nun in den 2 Reihen jeweilst um eine Postion nach oben. Nachdem man auf diese Weise hochgeklettert ist, hat man immer 2 Möglichkeiten zur Auswahl, wie es weiter gehen soll.

Möglichkeit 1 ist die sichere. Hierbei markiert man einfach seine bisher erreichten Positionen mit den Markierungssteinen der eigenen Farbe und läßt den nächsten Spieler sein Glück versuchen. Diese Möglichkeit wird eher selten gewählt, denn nicht umsonst heißt das Spiel 'Cant Stop' - Meist wählt man nämlich die andere Variante, daß man selber nochmal würfelt. In diesem Fall muß man auch aus diesem zweiten Wurf wieder 2 Paare bilden. Kann mit diesem Wurf keine der beiden vorherigen Zahlen gebildet werden, so ist das nicht weiter schlimm, denn man darf mit dem 3 neutralen Markierungssteinen ja auch noch in einer weiteren Reihe klettern. Auf diese Weise darf man immer weiter würfeln. So lange man in mindestens einer seiner 3 Reihen nach oben klettern kann, darf man weiter spielen oder das Erreichte markieren und an den nächsten Spieler weiter geben.

Kommt man in einer späteren Runde wieder ans Spiel und hat in den Reihen der dann gebildeten Summen schon seinen farbigen Markierstein sitzen, so startet man über diesen mit dem Klettern und spielt ansonsten ganz normal weiter. Kann ein Spieler keinen Zug machen oder keinen neuen Läufer einsetzen, so hat er alle erreichten Felder dieser Runde verloren und der nächste ist am Zuge.

So lange noch keine Reihe vollständig erklettert wurde, darf jeder Spieler in jeder Reihe klettern und jeder darf auch auf allen Feldern stehen. Da das Ziel des Spieles aber das Gewinnen von Reihen ist, fallen alle Fremdfarben aus einer Reihe, sobald ein Spieler mit seinem Marker das obere Ende einer Reihe erreicht hat. Diese Reihe ist von nun an für alle Spieler tabu. Tja und wer als erster 3 Reihen markiert hat, der gewinnt das Spiel.

Fazit:

Ein Würfelspiel also... Hmmm... Was kann an einem Würfelspiel schon so spannend sein? Es wird wohl so sein, wie alle anderen. Also, was sage ich? Was sage ich sonst zu Würfelspielen? Was kann das schon sein?

NEIN.

Spätestens hier sage ich Nein, denn Can't Stop ist eines der wunderbarsten Würfelspiele, die ich kenne. Ständig ist man selber am grübeln, ob man noch einen weiteren Wurf riskieren kann oder doch stoppen sollte. Man versucht ein wenig an die Wahrscheinlichkeiten der Würfelergebnisse zu denken und zu hoffen, daß sie sich eher etwas in die eigene Richtung ändern, als anders rum.

Den richtigen Drall zu diesem Spiel habe ich übrigens im Internet bekommen. Unter www.brettspielwelt.de ist eine wunderbare Plattform entstanden und da kann man neben vielen anderen Brettspiele eben auch Can't Stop spielen. Dort sogar mit bis zu 5 Personen, wobei es da richtig schwer wird, überhaupt 2 Reihen zu vollenden.

(cw)
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     75 Prozent - 3.04 PunkteIhre 19 Lesermeinungen zu Cant Stop~3.04
Punkte
Knightsbridge12.Aug 09: Ich bin ein grosser Freund der Spiele von Sid Sackson und besitze die erste Ausgabe aus dem Hause Parker, jene mit den schlechten roten Würfeln, die schon lange gegen gut rollende aus dem Fundus ausgetauscht wurden.
Doch zum Spiel: Die Regel ist in zwei Minuten erklärt, das Spiel selbst dauert nur kurz und kann durchaus lustige, meist schadenfreudige Kommentare der Mitspieler hervorrufen. Man unterhält sich passabel und auch Kinder haben eine faire Gewinnchance. Es fällt aber auf, dass praktisch nie eine Revanche verlangt wird und deshalb nach nur einer Partie ein anderes Spiel auf den Tisch kommt.
Fazit: Ein Sackson-Leichtgewicht mit sehr hohem Glücksanteil und geringem Wiederspielreiz. Ein bestenfalls nettes Würfelspiel für zwischendurch, aber leider auch nicht mehr. Alles in allem doch eine leise Enttäuschung.
Martin Kosub
31.Jan 09: Würfeln und Hütchen nach oben ziehen. Das ist alles. Mich reisst es nicht vom Hocker.
Marc Nölkenbockhoff22.Sep 08: Der KLASSIKER schlechthin.
Simple Regeln, grosser Spielspass. :gold cup:

Jan Mirko Lüder

09.Sep 08: Gewiss ein genialer Würfelspiel-Klassiker, der schon vielen Menschen Freude bereitet hat. *** deswegen: Vorsicht! *** Aus äußerst subjektivem Empfinden abgeleitete Warnung! ***
Dieses Spiel ist Laaaaaaaaaaaaaaaangweilig... !

Stephan Wendt14.May 08: Kommt immer wieder auf den
Tisch!

Julius09.May 08: Ich muß kurz überlegen und ich mag Glücksspiele, aber Can´t Stop gebe ich nur eine 3!
Thomas Hammer

20.Mar 08: Nettes Würfelsspielchen für Zwischendurch mit viel Schadenfreude - erinnert vom Prinzip etwas an das alte "Schweinewürfeln". Spielmaterial und Brettaufmachung sind Geschmackssache, die Pöppel aus rutschigem Plastik leider unpraktisch (also vielleicht doch lieber das Spiel in Eigenbau nachbasteln.... ?!)
Hans
22.Oct 06: Wer würfelt so spät durch Nacht und Wind, es ist der Vater mit seinem Kind! Absolut familientaugliches Zockerspiel. Spannend.
Bernd Eisenstein

16.Jul 06: Für ein Würfelspiel doch recht gut.
Marco Stutzke
05.Feb 06: nettes zockerspiel für zwischendurch...
Brrause10.Nov 05: Spaßige "gib mir mehr"-Würfelei. Jederzeit wieder, auch wenn es mich nicht zum deutschen Würfeltrainingsmeister machen wird.
Maddin
16.Feb 05: Hihi - selten so geflucht bei einem Spiel. Kommt einfach gut locker daher. Aber sag mal - was haben denn die PARKER-Jungs sich bei der 70er Jahre-Plastik-Fassung gedacht?
Wie gut, dass es heute FRANJOS gibt...

Vivien Wulff
15.Nov 04: Das ist cool und fetzt total! Man kann sich schön über sich selbst ärgern.
Sarah Kestering
08.Aug 04: lustiges Spiel mit viel Schadenfreude
Jörn Frenzel
14.Jul 03: Ein Wahnsinnsspiel mit feuchten Händen. Macht man weiter oder hört man auf. Die Spannung steigt hier bei jedem und Glück ist durch die Würfel angesagt.Revanche ist immer wieder angesagt.
Marten Holst
23.Jun 03: Stimmt, es sind nur Würfel. Und es ist reines Glück. Ich habe überhaupt keinen Einfluss. Komm reich rüber, jetzt bekomme ich 6-7-8, und dann zeige ich es Euch.
Matthias07.Jun 03: Für den sudden death-Mechanismus finde ich "kleine Fische" flotter, witziger und transportabler.
Dafür ist hier etwas nehr Taktik.

Chris02.Jan 03: No Risk, no Fun sag ich da nur. Ein Daddelspiel der Superlative, nur schade, dass es nicht mehr erhältlich ist. Also wer es auf dem Flohmarkt sieht: Zuschlagen!
Anne-kathrin14.Oct 02: Grundtenor: "Einmal noch!"
Das gilt nicht nur bei den Entscheidungen im eigenen Zug, sondern für das ganze Spiel. Der Name "Can't Stop" spricht halt Bände ;)


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© Carsten Wesel am 17.07.2003 für www.fairspielt.de. Kontakt-Email zum Webmaster.